Warmińsko-Mazurski Urząd Wojewódzki w Olsztynie

Źródło:

Woiwode Ermland-Masuren


Charakteristik der Region

Warmia und Mazury sind zwei historische Regionen des nordöstlichen Polens, die zu den attraktivsten touristischen Landschaften und Erholungsgebieten unseres Landes gehören.

Die Wojewodschaft umfasst 24 Tsd. km2, was 7,7 Prozent des Staatsgebiets ausmacht. Es ist die viertgröβte Wojewodschaft des Landes. Der nördliche Teil der Wojewodschaft grenzt an das Kaliningrader Gebiet der Russischen Föderation. Hier befinden sich folgende Grenzübergänge: die Grenzübergänge für den Straβenverkehr in Bezledy, Gronowo, Gołdap, die Bahnübergänge in Braniewo, Bartoszyce, Skandawa, die Seeübergänge in Elbląg und Frombork.

Die Wojewodschaft besteht aus 19 Landkreisen und zwei kreisfreien Städten (kreisfreie Städte Olsztyn und Elbląg) sowie aus 116 Gemeinden, darunter 16 Städten, 33 Dorfstädten und 67 Dörfern. Das Siedlungsnetz bilden 49 Städte und über 3.900 Siedlungen. Die gröβten Städte sind Olsztyn (88 km2) und Elbląg (80 km2).

Die Region wird von knapp über 1,4 Mio. Menschen bewohnt, was 3,8 Prozent der Bevölkerung Polens ausmacht. Die geringe Einwohnerzahl und die ausgedehnte Fläche führen dazu, dass die durchschnittliche Bevölkerungsdichte ums Zweifache geringer als in anderen Teilen des Landes ist und 60 Einwohner/km2 beträgt, in ländlichen Gegenden sogar 25 Einwohner/km2.

 

 

Naturkundliche und landschaftliche Sehenswürdigkeiten

Eine diversifizierte Landschaft, enorme Seenzahl, beachtliche Waldfläche, zahlreiche Reservate und Naturdenkmäler, reiche und interessante historische Vergangenheit, wertvolle Architekturdenkmäler – dies sind die wichtigsten Vorteile dieser Ecke Polens.

Die Region Warmia i Mazury wird auch das „Land der Tausend Seen” genannt, doch in Wirklichkeit gibt es hier viel mehr davon und zwar ca. 2000 mit über 1 ha Gesamtfläche. Unter ihnen befindet sich der gröβte See Polens - Śniardwy. Um die Seen herum sind berühmte touristische Erholungszentren wie Mikołajki, Giżycko, Węgorzewo, Ruciane-Nida oder Stare Jabłonki versammelt. Ausgesprochen attraktiv ist das System an Flüssen und Seen, das kilometerlange Wasserstrecken bildet, u.a. Elbląg-Ostróda-Kanal, Paddelstrecke auf dem Krutynia-Fluss, Schifffahrtsweg auf den Großen Masurischen Seen.

Die Attraktivität der Region machen die natürlichen und landschaftlichen Vorzüge aus, die oft europaweit einmalig sind, sowie die reiche Flora und Fauna. Naturliebhaber können die Schönheit der Landschaft auf touristischen Wanderungen betrachten. Hier gibt es die groβen Waldkomplexe wie die Piska-Heide, Borecka-Heide und ein Teil der Romincka-Heide.

Darüber hinaus verfügt die Wojewodschaft über die landesweit gröβte Naturparkfläche. Zum Schutz der Pflanzen- und Tierarten sind 102 Naturreservate und 6 Naturparks gegründet worden. Warmia i Mazury besitzt über 2200 Naturdenkmäler.

Die Region Warmia i Mazury bildet vor allem ein Paradies für Paddler, die viele attraktive Strecken, u.a. auf den Flüssen Krutynia, Ukta oder Wel in Anspruch nehmen können. Im Winter können die Fans des weiβen Wahnsinns ihre Skifertigkeiten auf malerischen Skipisten in Gołdap, Mrągowo, Lidzbark Warmiński verbessern.

 

 

Denkmäler

Die Attraktivität der Wojewodschaft wird von zahlreichen architektonischen Denkmälern verstärkt. Aus einstigen Fortifikationen sind die Ordensburgen und die Burgen der Bischöfe in Olsztyn, Nidzica und Lidzbark Warmiński in gutem Zustand erhalten geblieben.

Die Sakralarchitektur wird von zahlreichen gotischen Kirchen vertreten, darunter dem Dom in Frombork, der Kollegiatskirche in Dobre Miasto und den selten in Polen anzutreffenden Holzkirchen in Wieliczki, Ostrykół oder Lubawa. Eine barocke Architekturperle ist das Mariensanktuarium in Święta Lipka. Jedes Jahr kommen zahlreiche Pilger aus ganzer Welt hierher. Besondere Aufmerksamkeit verdient in der Kirche die Orgel mit beweglichen Verzierungselementen. Von zahlreichen Touristen werden auch die Sanktuarien in Stoczek Klasztorny und Gietrzwałd besucht.

 

Persönlichkeiten aus der Region

Mit der Region sind viele herausragende Vertreter der polnischen Kultur, Wissenschaft und Kunst verbunden. Nahezu vierzig Jahre lang lebte und arbeitete in Warmia Mikołaj Kopernik.

In Lidzbark Warmiński amtierte dreiβig Jahre lang der Bischof von Warmia Ignacy Krasicki. Er hinterlieβ ein beachtliches literarisches Werk.

Ein Sohn dieser Erde war auch der in Barczewo geborene polnische Komponist Feliks Nowowiejski. Seinen Namen trägt gegenwärtig die Philharmonie von Olsztyn.

Aus Giżycko stammt der bekannte polnische Historiker und langjährige Leiter des Ossolineums in Lwów, Wojciech Kętrzyński.

In Nidzica ist der Historiker und Ehrenbürger der „ewigen Stadt”, Ferdynand Gregorowiusz, geboren.

Unserem Land entstammt auch der erste Medizin-Nobelpreisträger Emil Behring. Auβerdem stammem aus dieser Region zahlreiche andere Persönlichkeiten wie der Philosoph J. G. Herder, der Orient-Wissenschaftler Ignacy Pietraszewski, der deutsche Schriftsteller Ernst Wiechert, der Maler Jan Antoni Blank oder die Dichterin Maria Zientara Malewska.